FIAC 2016 – die Skulpturenausstellung im Petit Palais

FIAC 2016 – die Skulpturenausstellung im Petit Palais

ARTSECO – erweitert das Angebot und ist mit 5 Mann und 2 Flexiblen Trucks unterwegs nach Paris zur FIAC 2016.Man merkt, die Galerien fahren mit angezogener Handbremse.

Es waren weniger Volumen, weniger große Skulpturen ausgestellt (zumindest im Grand Palais).Das junge Organisationsteam unter der Leitung von Frederic (FIAC) bekommt mehr Zugeständnisse von der Stadt. Die Strasse zwischen Petit und Grand Palais wurde für den Strassenverkehr geschlossen… sowohl für die Aufbau- und Abbauphase als auch während der Messe.
Der Grund: der Kunde ist König… auch in Paris. So können die Besucher und Galeristen sich unbeschwert zwischen den beiden Hallen hin und her bewegen – sehr charmant! Leider war es nicht der Plan den Artshippern mehr Platz zu geben – schade!

Das Petit Palais: ein sehr schönes Gebäude mit wunderschöner Wandmalerei und Mosaikböden.
Dies lädt ein für eine tolle Skulpturenausstellung, die allerdings sehr klein gehalten worden ist mit nur einem Flügel. Der Museumsbetrieb lief ansonsten weiter. Das ist nicht zu vergleichen mit dem SculpturePark auf der Frieze. Erweiterungsmöglichkeiten wären wünschenswert!

Ein anderes Thema: die Sicherheit im Grand Palais!
Sicherheit wird hier sehr groß geschrieben. Jeder Arthändler wird bestimmt 50 mal nach seinem Ausweis gefragt, auch wenn er gerade 2 Min vorher bei dem selben Security Typen durchgelaufen ist.
Spürhunde laufen während der Aufbauphase jeden Winkel der Messe ab, schnüffeln die Koffer der Arthändler ab und sogar von der Kunst wird vorsorglich mal eine Nase genommen.

Paris! Die Stadt der Liebe!
Unseren Kraftfahrern wird dies aber irgendwie vorenthalten. Es ist ein Horror in Paris einen LKW zu fahren. Unzählige kleine Mopedflitzer, die scheinbar von überall herkommen. Man meint es gibt Sonderregeln für sie.
Keine Parkplatzmögklichkeiten auf der Îlle de Paris ( wir sind allerdings verwöhnte Berliner) und zu guter letzt spricht fast keiner der Beamten Englisch. Man versteht immer nur „allez allez“…
Der alltägliche Wahnsinn für unsere französischen Kollegen. Da wundert es keinen, dass eine Auslieferung in Paris deutlich kostspieliger ist als bei uns Berlin.
Aber dennoch liebe ich diese pulsierende Stadt! So viel Geschichte, wunderschön erhaltene Architektur, göttliches Essen, „crazy people“ mit einer freundlichen offenen Art, auch wenn sie vehement darauf bestehen französisch zu sprechen.

Au revoir a prochaine anée dans la FIAC!

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